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Zeit
zu gehen. Hier weg, ohne Groll, ohne Häme, ohne Mitbewerber-Wollustieren. Da ich kein Vielschreiber und kein Must-read bin, pack ich nur mein Zahnbürstchen ein und nehme noch nicht einmal ein Handtuch oder eine Daylotion, die irgendwo auf irgendeiner Ablage herumliegt mit. (Wassn' das für Scheiss? - Anm. d. Red.) Da ist nix Böses zwischen uns. Es war ohnehin, von Anfang an, nur eine Liebe auf Zeit. Ich bin mit meinen ersten Blogversuchen auf den telekommunikativen 56k-Wellen gesurft (Modem, fiese Geräusche und laaangsam) und war stolz, so etwas wie ein Gedankenauskotzbuch im Internet zu betreiben. So mit selbst bezahltem Webspace und einem HTML-Editor bewaffnet. Man erntete Aufmerksamkeit und bei dem zeiten- und partnerschaftsprengenden Pflegeaufwand verblasste irgendwie der Charme des Tagebuches immer mehr. Da trat meine Liebste in mein Leben. Sie hatte von Blogs vorher soviel Ahnung wie von Glühkerzen bei einem Dieselmotor. Ich zeigte ihr diesen Kram und sie war dabei. Beim legendären 20six. Einfach für alle. Ohne Schmerzen Administrator sein. Oh holdes Glück! Oh holdes Glück? Es kam zu virtusuizidalen Auswüchsen, denen mein Verständnis nicht gewachsen war. Für die reinkarnierten gilt das ebenso. Aber die 'alte' Gemeinschaft meiner Liebsten hat auf der anderen Seite aber auch viel Gutes in Form von lieben Menschen gebracht. Man durfte ein Hochzeit ausrichten (und wird danach noch immer gemocht), rauchende Marathonläufer kennenlernen und als Abfallprodukt, was dieser Begriff so gar nicht fassen kann, den weltbesten Mai-Tai kennenlernen. Dass man eine wahrhaftige 'Sonne' ins verregnete Land der Varusschlacht bringen konnte, nimmt sich bei der Vielzahl von Erlebnissen nicht gewichtig aus, ist es aber doch, da dies Erinnerungen sind, von denen man noch suppemümmelnd im Altersheim zehrt. Ich könnt' noch mehr schreiben, aber zum einen ist das hier nicht die Oscar-Verleihung und zum anderen bin ich kein Schockwellenreiter, der sich einfach so ins Jenseits verpieselt. Falls irgendwer da draussen an sehr unregelmäßig erscheinenden Äußerungen interessiert ist, sollte bitte bei Normalverbraucher nachschauen. Vielen Dank für das Interesse und man sieht sich.. |
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Kannst gehen
Tschö dann, 2006! Warst wie eigentlich guter Speck: Durchwachsen. Oder wie eine gute Motorradstrecke: well- und kurvig. Es gab einiges Verzichtbares. Aber immerhin soll das ja das Leben sein. Naja, der Nachfolger steht bereit, es in diesen Punkten eventuell besser zu machen. Allen da draussen wünsche ich es jedenfalls. |
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Herr Reiser ist Sau-er
"Saubillig, und noch viel mehr Ah ja. Ein Elektronik-Discounter biegt das Deutsch wie Ackermann das Recht. Ich seh' Herrn Sick schon mit Tränen in den Augen über die A4 im Berufsverkehr gehen. Traurig, traurig. Das Erkan-Stefan-Deutsch wird durch Schweine-Deutsch abgelöst. Schade ums Schwein. Leider kann man in den Zeiten der Computeranimation die Macher noch nicht einmal wegen Tierquälerei dran"kriegen", Entschuldigung, dran"bekommen". So bleibt nur die Hoffnung, dass das Schwein bald totgefahren wird. Auch wenns schade um die niedliche 'Steckdose' wäre. Auch wenn Herr Schmidt ihm die Stimme leiht. (Er kann sich wahrscheinlich durch erhöhten Nescafe-Abusus entschuldigen.) Dass sich gerade Rio Reisers Gebeine im Grab schneller drehen als die Ventilatorschaufeln im Sommer 2003 nimmt man wahrscheinlich billigend in Kauf. Dabei wäre das doch mal ein Straftatbestand: Störung der Totenruhe. |
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Spitz die Ohren!
... (BMF-Schreiben vom 16. Oktober 2006 - IV A 5 - S 7221 - 1/06 -) Das mir jetzt keiner sagt, er hätte es nicht gewusst.. |
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